Playlist „Schöner Wohnen“ 12.Dezember 2017

falco – hoch wie nie – tensnake mix (ariola)
khruangbin – maria tambien (night time stories)
run child run – can´t catch me (run child run)
nicolas jaar – a coin in nine hands (other people)
prins thomas – venter pa torske (prins thomas music)
poppy ajudha w/ kojey radical – spilling into you (poppy ajudha)
connie constance – let go (amf)
lyricl w/ ray estaire – reason (tokyo dawn)
silo – together (tokyo dawn)
the quick – zulu (pavillion)
teena marie – lover girl – m+m mix (bbe)
cristalli liquidi – volevi una hit (bordello a parigi)
j-walk – hip hop be bop (wonderfulsound)
satori – ten golden dinars (crosstown rebels)
christian tiger school – if you want to – edmondson version (lissoms)
mija w/ kelli schaefer – bad for u (never_b_alone.mp3)
sohn – red lines (4ad)
legacy – monday blues (spacetalk)
nabihah iqbal – zone 1 to 6000 (ninja tune)
x-coast – velvet rope – dj boring mix (lost palms)
dj seinfeld – u (lobster theremin)
jean-francois coen – la tour de pise (columbia)

linx

x “Berlin ist die letzte der großen Städte, die noch einen Vibe hat” – Interview mit Tricky, der seit 2 Jahren in Neukölln lebt: “Für mich ist das Angenehme in Berlin, dass es so viele Charaktere gibt – du fällst überhaupt nicht auf. Ich habe in London mal in Hampstead gewohnt. Eines Tages habe ich eine Frau beim Einparken gesehen, offenbar zu Besuch. Sie und der Wagen sahen nicht aus, als ob sie in die teure Gegend gehörten. Aber sie hat ihre Autotüren von innen verriegelt, als sie mich aus dem Haus kommen sah. In Berlin bin ich einmal, da war ich noch ganz neu, im Winter so gegen acht aus einem Bioladen gekommen. Es war also schon Nacht, und die Straßen hier sind ja oft ziemlich dunkel. Ein Frau kam mit mir auf die Straße, sie hatte zwei Kinder dabei, war mit Einkaufstüten vollgepackt – und sie fing ganz selbstverständlich an, mit mir über alles mögliche zu plaudern. Ich musste sofort meinen Cousin Mischa anrufen und es ihm erzählen.”

x die Everything But The Girl Website wurde gerade gerelaunched: “In September, bandmember Ben Watt’s independent label Buzzin’ Fly took control of the majority of the Everything But The Girl catalogue from Warner Music, securing the future curation of the duo’s music. From today this means more access to more stuff. The recent deluxe CD album releases are now all on your favourite streaming or download services, packed with demos and bonus tracks. For those who like it classic, the original albums are there too in their original form (including previously unavailable releases like the 1985 American edition of Love Not Money). In addition, the renovated website brings downloadable rare photos in high resolution, detailed updated backstories and links to original videos, live performances and music. And we’re still sorting through the tapes.
While no new Everything But The Girl recordings are currently planned, it is hoped this new era will help shine a fresh light on the existing work Ben and Tracey are still very proud of. It begins again here.” btw, was für tolle Fotos!!!

x apropo fotos. surreale Fotos eines chinesischen Fahrrad-Friedhofs: “Chinese bike share graveyard a monument to industry’s ‘arrogance'”

x surreal kann man mittlerweile auch die Fotos auf der neuen Webseite für die Foto-Sammlung der Stiftung Berliner Mauer nennen: “Mit diesem Pilotprojekt stellt die Stiftung Berliner Mauer erstmals Originalbestände online zur Verfügung. Es handelt sich durchgängig um bisher unbekannte Bildquellen zur Geschichte der Berliner Mauer und zeigt wenig bekannte Themen der gewaltsamen Teilung der Stadt. Dafür wurden historische Originalaufnahmen von professionellen und privaten Fotografen digitalisiert und erforscht, welche hier mit Datierung und Beschreibung frei recherchierbar sind. Für die pädagogische Arbeit stehen zudem eigens erstellte Lehr- und Lernmaterialien zu diesem Quellenbestand zur Nutzung bereit.”

x die Schublade wird zur Schublade. Ronja von Rönne polemisiert treffend über den Trend alles (um)zu etikettieren: “Man ist nicht mehr Claudia, 35, Drogeriefachverkäuferin und Mutter von Dings und Bums, sondern Claudia, Pescetarierin, working mom und hypersensibel. Vielleicht hat Claudia ihren bürgerlichen Namen auch schon abgelegt, nennt sich jetzt C-Dawg, ist nebenberuflich DJ und lebt polyamourös. Wer sie ist, weiß C-Dawg immer noch nicht, denn “Life is a Journey”, wie sie auf ihrem Instagram-Account verrät…” “Wir Etikettierer”

passend dazu Ol: “Einwegfreundlich”

x die Berliner Institution “Mr Dead & Mrs Free” macht Schluss – “Plattenladen Mr Dead & Mrs Free schließt nach 35 Jahren”: “Neulich habe ich die Visitenkarte von jemandem in die Hand bekommen, auf der stand: Yogalehrer, Veganer und Vinyl-Fan. Da ist mir beinahe schlecht geworden.“

Status Soul

Nicht die beste Überschrift, alternativ hatte ich noch “Future Soul” – klingt jetzt aber auch nicht so viel besser, obwohl näher dran. Connie Constance und Poppy Ajudha sind relativ neu dabei, Fatima veröffentlicht endlich im kommenden Frühjahr ihr zweites Album und Kojey Radical habt ihr höchstwahrscheinlich letzte Woche im Berliner Gretchen verpasst.

Connie Constance – Let Go

facebook/itsconniesworld | soundcloud/itsconniesworld

Poppy Ajudha – Spilling into You ft. Kojey Radical

facebook/poppyajudhamusic | soundcloud/poppyajudha

Fatima – Somebody Else

facebook/fatimasuniverse | soundcloud/fatimasoundslike

Playlist „Schöner Wohnen“ 28.November 2017

hall & oates – i can´t go for that – pomo mix (ultra)
jorun bombay – give me the remix (soundweight)
the phenomenal handclap band – travelers prayer (magnifreeq)
jonti – zuki (stones throw)
evidence – throw it all away (rhymesayers)
daev martian – frequency manipulation (space hardware)
dope saint jude x kay faith – 83 (beating heart)
c.o.w. 牛 – poolpath (compost)
hello skinny – mr p.z. (brownswood)
rgl – linnq (breaker breaker)
tb – heartbreak hotel (permanent vacation)
mano le tough – your heavy head (pampa)
marcus marr – high times (dfa)
joe goddard – truth is light – kaitlyn aurelia smith mix (domino)
walton – praying mantis (tectonic)
l-vis 1990 w/ tali whoah – flexin (l-vis 1990)
darius – mountains (roche musique)
nikitch w/ andreya triana – when it all falls down – frederic robinson mix (cascade)
charlotte gainsbourg – les oxalis (because music)
odyssey – native new yorker – dimitri from paris blend (le edits)
jackie moore – this time baby (columbia)
unknown – forbidden love (international feel)
mark barrott – cascades – francois k mix (international feel)

linx

x der Guardian über “The death of Lil Peep: how the US prescription drug epidemic is changing hip-hop”. ps: der Artikel hat nebenbei in meinen privaten chats eine Diskussion darüber losgetreten, ob das musikalisch überhaupt (noch) Hip Hop ist

x Interview mit Andreas Demeter aka Kid Fresh aus der Lodown “Skin” Ausgabe: “Andreas Demeter: The Beauty And The Beast”. ergänzt indirekt den Lil Peep Guardian Artikel: “The lines between the different scenes … are blurring, as people have instant access to music/ fashion subculture online these days. There used to be all these codes, like, you can’t just walk into certain districts wearing certain clothes without getting called out and tested. Nowadays young folks see something online and imitate it because it looks cool or because it’s hyped, without necessarily knowing much about it, and without the need to identify with a certain particular scene. Same with music, people are way less hardline these days about certain niches and scenes they choose to identify themselves with.”

x sehr schönes Interview mit Hans Reuschl aka DJ Nomad aka Nomad aka (eine Hälfte von) Africaine 808: “Diggers Directory: DJ Nomad”. inklusive exklusivem 60 Minuten DJ-Mix

x Virtual DJ, jetzt wirklich virtual

whats next? Virtual einkaufen im Plattenladen, virtual clubbing??

x “Paris in the 1970s”, tolle schwarzweiß Fotos des amerikanischem Fotografen Dave Glass
3e Arrondissement, Paris

Jeanne Mammen in der Berlinischen Galerie

Ich war gestern endlich in der wunderschönen und überraschend umfangreichen Jeanne Mammen Ausstellung in der Berlinischen Galerie. Endlich, weil schon seit Jahren “Fan” ihrer Zeichnungen und Bilder aus den 20ern, ausserdem ist ihr “Revuegirls” von 1928/29 eines meiner Lieblingsstücke der regulären Sammlung der BG.

Wie immer war ich davon überrascht wie Werke im Original eine noch einmal andere, sehr viel intensivere Ausstrahlung auf mich haben können. Auch wie toll mir ihre “Picasso” beeinflussten Bilder aus den 30ern gefallen und ein kleines Highlight für mich ihre Modegrafik-beinflussten Kollagen sind, die ich bislang nicht kannte. Ich habe gerade erfolglos versucht irgendwo Abbildungen der Kollagen zu finden, denn blöderweise habe ich keine Fotos gemacht, auch weil ich dachte es wär sinnlos, weil sie nur “in echt” ihre Wirkung entfalten. Muss ich wohl noch einmal hin… (jetzt hab ich ein Alibi!).

Schlaue Analysen wird es hier von mir nicht gegeben, dazu bin ich zu wenig vom Fach und ausserdem gibt es davon genug woanders. Die Ausstellung ist noch bis zum 15.1. 2018 zu sehen und nicht vergessen der regulären “Kunst in Berlin 1880 – 1980” Ausstellung in der oberen Etage einen Pflichtbesuch abzustatten. Dort gibt es im übrigen gerade das Präsentationsmodell eines Entwurfs aus den 80ern für das Kulturforum zu sehen, der eigentlich auch umgesetzt werden sollte, aber wegen der Wiedervereinigung nicht realisiert wurde. Leider, wie man sieht.

Playlist „Schöner Wohnen“ 14.November 2017

folamour – oyabun (moonrise hill material)
nordsø & theill – essaoria (music for dreams)
badbadnotgood – confessions pt iii (innovative leisure)
dj format & abdominal – dirt – abdominal & the obliques mix (aaf)
toddla t w/ andrea martin & coco – foreign light (steeze)
c.o.w. 牛 – level up (compost)
vök – polar (nettwerk)
jono mccleery – ingenue – synkro mix (counter)
farah – into eternity (italians do it better)
unkle w/ mark lanegan & eska – looking for the rain – trentemøller rework (songs for the def)
charlotte gainsbourg – deadly valentine – soulwax mix (because music)
hade – hausmaschine alpha (oye edits)
delfonic – the flow (razor-n-tape)
jorun bombay – wanna be editin somethin (soundweight)
dj ino & mc johnny def – love is in the air (be adult music)
the juan maclean – the brighter the light – len leise mix (dfa)
figub brazlevic – atfal alshawarie (figub brazlevic)
emancipator – ghost pong (loci)
joe goddard w/ jess mills – music is the answer – waajeed mix (domino)
roni size & reprazent w/ onallee – heroes (mercury)

Once Upon A Time In The East

Ich habe für die aktuelle “Vandals” Ausgabe des Lodown Magazins einen Text über das 1992 veröffentlichtes Buch “Once Upon A Time In The East” geschrieben und den Autor Dave Rimmer dafür auch interviewt. Unglaubliches Buch, unglaublicher Autor. Wer’s lesen will, muss sich ganz oldschool das Magazin besorgen, weil print only. sorry internet.

“Schöner Wohnen” Playlisten auf Spotify

Wie der Titel schon sagt, ich habe gerade Playlisten mit den Songs angelegt, die ich in meiner “Schöner Wohnen” Sendung gespielt habe.

Am Ende des Monats gibt es ab jetzt immer alle Songs in einer eigenen Playlist. Die Reihenfolge ist, wie sie auch in der Sendung zu hören war, mit Ausnahme der Titel die nicht, bzw noch nicht auf Spotify verfügbar sind. Das heißt, es fehlen leider in den Spotify Listen immer circa 5 Titel pro Sendung. In der Regel sind das die dj/promo/vinyl-only und “noch nicht veröffentlicht” Songs, doch sobald diese bei Spotify auftauchen, werde ich die jeweiligen Listen ergänzen.

Die “richtige” Sendung gibt es im übrigen auf byte.fm immer alle 2 Wochen Dienstag Abend von 22-0h und als Wiederholung am darauffolgenden Montag morgens von 8-10h zu hören.

Das ist die Oktober-Playlist, die anderen gibt es hier: spotify/andrelangenfeld