Prince

Prince’s original studio version of “Nothing Compares 2 U” + previously unseen rehearsal footage of Prince & The Revolution from the summer of 1984.

Btw, “When referring to Prince in any correspondence please use the name Prince only. Don’t refer to him as Prince Nelson, Prince Roger Nelson or The Prince” – The Man Who Discovered Prince Explains What It Was Like to Discover Prince.

Es gibt jetzt auch 2 neue offizielle Webseiten, eine ist eine Art “Fan”-Seite und die andere ein sehr umfangreiches Online-Archiv.

Dazu steht in Variety: “We hired a company called Base Design to work with us on some ideas for the web platform and one of them was the Discography, where you can go down a rabbit hole for a couple of hours, and also Prince2me, which is a platform for fans to express themselves. There’s a few more things in the interactive space to come as well, a couple of fun projects to work on.”.

Ausserdem: “And on Sept. 28, Carter tells Variety exclusively, there will be an album of previously unreleased material.”.

https://www.princeestate.com | https://prince2me.com

linx

x “The fanciest piece of gear we employed was the drone for the shots of the hospital.” Steven Soderbergh hat einen Kinofilm mit dem iPhone gedreht: “How to shoot a movie on an iphone”

x in der ehemaligen UdSSR gab es Flexi Disc Bootlegs aus Röntgenbildern. Die Vinyl Factory hat darüber (vor 2 Jahren) eine kleine Dokumentation gedreht und mittlerweile gibt es auch ein Buch: “X-RAY AUDIO – The Strange Story of Soviet Music On the Bone”

DJ Food x The Art Of Noise

“I put together a set consisting entirely of music they had written, remixed, reworked or had a hand in – careful not to play any obvious big hits that they would be playing as they rebooted their In Visible Silence album plus some of their biggest hits. I recorded my mix and you can hear it above, complete with exclusive edits made specially for the show and a rare appearance from AON fan Kenneth WIlliams at one point.”

Mitschnitt des DJ Food DJ Supports für den The Art of Noise Auftritt in der British Library am 9. März 2018. Mehr Infos und Bilder hier.

20 Filme, 10 Serien 2017

a ghost story / axolotl overkill / battle of the sexes / borg vs mcenroe / downsizing / dunkirk / free fire / i, tonya / logan / logan lucky / miss sloane / song to song / the beguiled / the big sick / the book of henry / the edge of seventeen / the hero / to the bone / valerian / wind river

american gods / big little lies / fargo 3 / glow / smilf / the bold type / the deuce / the leftovers 3 / the marvelous mrs maisel / the punisher

linx

x “Berlin ist die letzte der großen Städte, die noch einen Vibe hat” – Interview mit Tricky, der seit 2 Jahren in Neukölln lebt: “Für mich ist das Angenehme in Berlin, dass es so viele Charaktere gibt – du fällst überhaupt nicht auf. Ich habe in London mal in Hampstead gewohnt. Eines Tages habe ich eine Frau beim Einparken gesehen, offenbar zu Besuch. Sie und der Wagen sahen nicht aus, als ob sie in die teure Gegend gehörten. Aber sie hat ihre Autotüren von innen verriegelt, als sie mich aus dem Haus kommen sah. In Berlin bin ich einmal, da war ich noch ganz neu, im Winter so gegen acht aus einem Bioladen gekommen. Es war also schon Nacht, und die Straßen hier sind ja oft ziemlich dunkel. Ein Frau kam mit mir auf die Straße, sie hatte zwei Kinder dabei, war mit Einkaufstüten vollgepackt – und sie fing ganz selbstverständlich an, mit mir über alles mögliche zu plaudern. Ich musste sofort meinen Cousin Mischa anrufen und es ihm erzählen.”

x die Everything But The Girl Website wurde gerade gerelaunched: “In September, bandmember Ben Watt’s independent label Buzzin’ Fly took control of the majority of the Everything But The Girl catalogue from Warner Music, securing the future curation of the duo’s music. From today this means more access to more stuff. The recent deluxe CD album releases are now all on your favourite streaming or download services, packed with demos and bonus tracks. For those who like it classic, the original albums are there too in their original form (including previously unavailable releases like the 1985 American edition of Love Not Money). In addition, the renovated website brings downloadable rare photos in high resolution, detailed updated backstories and links to original videos, live performances and music. And we’re still sorting through the tapes.
While no new Everything But The Girl recordings are currently planned, it is hoped this new era will help shine a fresh light on the existing work Ben and Tracey are still very proud of. It begins again here.” btw, was für tolle Fotos!!!

x apropo fotos. surreale Fotos eines chinesischen Fahrrad-Friedhofs: “Chinese bike share graveyard a monument to industry’s ‘arrogance'”

x surreal kann man mittlerweile auch die Fotos auf der neuen Webseite für die Foto-Sammlung der Stiftung Berliner Mauer nennen: “Mit diesem Pilotprojekt stellt die Stiftung Berliner Mauer erstmals Originalbestände online zur Verfügung. Es handelt sich durchgängig um bisher unbekannte Bildquellen zur Geschichte der Berliner Mauer und zeigt wenig bekannte Themen der gewaltsamen Teilung der Stadt. Dafür wurden historische Originalaufnahmen von professionellen und privaten Fotografen digitalisiert und erforscht, welche hier mit Datierung und Beschreibung frei recherchierbar sind. Für die pädagogische Arbeit stehen zudem eigens erstellte Lehr- und Lernmaterialien zu diesem Quellenbestand zur Nutzung bereit.”

x die Schublade wird zur Schublade. Ronja von Rönne polemisiert treffend über den Trend alles (um)zu etikettieren: “Man ist nicht mehr Claudia, 35, Drogeriefachverkäuferin und Mutter von Dings und Bums, sondern Claudia, Pescetarierin, working mom und hypersensibel. Vielleicht hat Claudia ihren bürgerlichen Namen auch schon abgelegt, nennt sich jetzt C-Dawg, ist nebenberuflich DJ und lebt polyamourös. Wer sie ist, weiß C-Dawg immer noch nicht, denn “Life is a Journey”, wie sie auf ihrem Instagram-Account verrät…” “Wir Etikettierer”

passend dazu Ol: “Einwegfreundlich”

x die Berliner Institution “Mr Dead & Mrs Free” macht Schluss – “Plattenladen Mr Dead & Mrs Free schließt nach 35 Jahren”: “Neulich habe ich die Visitenkarte von jemandem in die Hand bekommen, auf der stand: Yogalehrer, Veganer und Vinyl-Fan. Da ist mir beinahe schlecht geworden.“

Status Soul

Nicht die beste Überschrift, alternativ hatte ich noch “Future Soul” – klingt jetzt aber auch nicht so viel besser, obwohl näher dran. Connie Constance und Poppy Ajudha sind relativ neu dabei, Fatima veröffentlicht endlich im kommenden Frühjahr ihr zweites Album und Kojey Radical habt ihr höchstwahrscheinlich letzte Woche im Berliner Gretchen verpasst.

Connie Constance – Let Go

facebook/itsconniesworld | soundcloud/itsconniesworld

Poppy Ajudha – Spilling into You ft. Kojey Radical

facebook/poppyajudhamusic | soundcloud/poppyajudha

Fatima – Somebody Else

facebook/fatimasuniverse | soundcloud/fatimasoundslike

linx

x der Guardian über “The death of Lil Peep: how the US prescription drug epidemic is changing hip-hop”. ps: der Artikel hat nebenbei in meinen privaten chats eine Diskussion darüber losgetreten, ob das musikalisch überhaupt (noch) Hip Hop ist

x Interview mit Andreas Demeter aka Kid Fresh aus der Lodown “Skin” Ausgabe: “Andreas Demeter: The Beauty And The Beast”. ergänzt indirekt den Lil Peep Guardian Artikel: “The lines between the different scenes … are blurring, as people have instant access to music/ fashion subculture online these days. There used to be all these codes, like, you can’t just walk into certain districts wearing certain clothes without getting called out and tested. Nowadays young folks see something online and imitate it because it looks cool or because it’s hyped, without necessarily knowing much about it, and without the need to identify with a certain particular scene. Same with music, people are way less hardline these days about certain niches and scenes they choose to identify themselves with.”

x sehr schönes Interview mit Hans Reuschl aka DJ Nomad aka Nomad aka (eine Hälfte von) Africaine 808: “Diggers Directory: DJ Nomad”. inklusive exklusivem 60 Minuten DJ-Mix

x Virtual DJ, jetzt wirklich virtual

whats next? Virtual einkaufen im Plattenladen, virtual clubbing??

x “Paris in the 1970s”, tolle schwarzweiß Fotos des amerikanischem Fotografen Dave Glass
3e Arrondissement, Paris

Jeanne Mammen in der Berlinischen Galerie

Ich war gestern endlich in der wunderschönen und überraschend umfangreichen Jeanne Mammen Ausstellung in der Berlinischen Galerie. Endlich, weil schon seit Jahren “Fan” ihrer Zeichnungen und Bilder aus den 20ern, ausserdem ist ihr “Revuegirls” von 1928/29 eines meiner Lieblingsstücke der regulären Sammlung der BG.

Wie immer war ich davon überrascht wie Werke im Original eine noch einmal andere, sehr viel intensivere Ausstrahlung auf mich haben können. Auch wie toll mir ihre “Picasso” beeinflussten Bilder aus den 30ern gefallen und ein kleines Highlight für mich ihre Modegrafik-beinflussten Kollagen sind, die ich bislang nicht kannte. Ich habe gerade erfolglos versucht irgendwo Abbildungen der Kollagen zu finden, denn blöderweise habe ich keine Fotos gemacht, auch weil ich dachte es wär sinnlos, weil sie nur “in echt” ihre Wirkung entfalten. Muss ich wohl noch einmal hin… (jetzt hab ich ein Alibi!).

Schlaue Analysen wird es hier von mir nicht gegeben, dazu bin ich zu wenig vom Fach und ausserdem gibt es davon genug woanders. Die Ausstellung ist noch bis zum 15.1. 2018 zu sehen und nicht vergessen der regulären “Kunst in Berlin 1880 – 1980” Ausstellung in der oberen Etage einen Pflichtbesuch abzustatten. Dort gibt es im übrigen gerade das Präsentationsmodell eines Entwurfs aus den 80ern für das Kulturforum zu sehen, der eigentlich auch umgesetzt werden sollte, aber wegen der Wiedervereinigung nicht realisiert wurde. Leider, wie man sieht.